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04.03.2016 | Mitteilung
Gesundheitszentrum für Flüchtlinge (GZF) gegründet


Die PIBB – Psychiatrie Initiative Berlin Brandenburg hat als Managementgesellschaft des vpsg gemeinsam mit XENION e.V. ein Gesundheitszentrum für Flüchtlinge (GZF) gegründet, das als psychosoziale Einrichtung mit einer fachlich-medizinischen ständigen ärztlichen Leitung als Anlaufstelle fungieren soll um die medizinische und explizit psychosoziale sowie psychiatrisch - psychotherapeutische Versorgung für vertriebene, gefolterte und traumatisierte Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund zu gewährleisten.

XENION besteht seit 1986; seit 2008 ist XENION Fachstelle für die Früherkennung von Psychotrauma bei neu ankommenden Flüchtlingen, insbesondere bei jugendlichen Flüchtlingen in Berlin. Aufgrund der hohen Neuzugangszahlen von Flüchtlingen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, dem Bezirk, in dem auch XENION verortet ist, engagieren sich seit 2014 ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger in einem Willkommensbündnis.
Darunter sind auch mehr als 50 klinisch tätige Freiwillige (PsychiaterInnen, PsychotherapeutInnen, PädagogInnen), die sich in einem Netzwerk zur Verbesserung der psychosozialen Versorgung von Flüchtlingen im Bezirk zusammengeschlossen haben. Unter Koordination und Leitung des bezirklichen Gesundheitsamtes wird der Einsatz der ehrenamtlichen KlinikerInnen von XENION fachlich betreut.

Die PIBB steht mit ihrem von der KV Berlin zertifizierten Ärztenetzwerk seit 2008 für die sektorenübergreifende ambulante Versorgung psychisch und psychosomatisch Erkrankter. Sie führt traditionell separat organisierte Versorgungsbereiche der Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten, Pflegedienste, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, medizinische und psychosoziale Einrichtungen in einem Netzwerk zusammen und ermöglicht so sektorenübergreifende Behandlungspfade für PatientInnen mit komplexen individuellen Behandlungsbedürfnissen.
Diese langjährigen Erfahrungen bringt die PIBB in die GZF mit ein. Unter Nutzung der Ressourcen des Netzwerks können somit umfassende Therapiekonzepte mit medizinisch-pharmakologischen, (methodenübergreifend-integrativen) psychotherapeutischen, sozialen und pflegerischen Interventionen sowie ergänzende Therapiemaßnahmen Flüchtlingen zugänglich gemacht werden.


(Autor: Dr. N. Mönter; S. Frühauf)

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